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Tobis starke Marathonzeit

“Mega-Atmosphäre”: Silvesterläufer Tobias Paszkiet über die Stimmung auf den Kölner Straßen

Mit 18 hatte er die klassische Distanz schon mal mutig zurückgelegt (2014 beim Rursee-Marathon in der Nordeifel), die Zeit war zweitrangig damals. Also sein eigentliches (leistungsorientiertes) Wettkampfdebüt über 42,195 Kilometer bestritt Tobias Paszkiet nun zwölf Jahre später. Quasi vor der Haustür, an diesem Sonntag beim Generali-Marathon in Köln. Der 30-Jährige aus der Trainingsgruppe von Silvesterlauf-Vereinstrainer Andre Ramisch stammt nämlich aus Bonn, sein Zuhause hat der Mathematiker aber seit wenigen Jahren in Trier – mit Arbeitsplatz in Luxemburg. 2026 ist sein zweites Jahr im Verein Silvesterlauf Trier.

Sein ambitioniertes Ziel, die 2:30-Stunden-Marke zu attackieren, realisierte er zwar nicht ganz, aber Platz 27 unter 7.275 Finishern ist aller Ehren wert – und seine Zeit von 2:34:09 Stunden sowieso. “Es war ein tolles Rennen mit einer Mega-Atmosphäre”, sagte Tobi und strahlte dabei mit der Sonne um die Wette unter dem blitzeblauen Himmel der Domstadt, die mit insgesamt 40.000 Teilnehmern über die halbe und die ganze Marathondistanz an diesem Wochenende zu Deutschlands Läuferhauptstadt avancierte.

Bis zur Halbmarathonmarke (1:14:33 Stunde) lief alles nach Plan. Im letzten Drittel setzte Tobi wie den meisten Teilnehmern die Sonneneinstrahlung zu, und in seinem Leistungsbereich fehlten die Kontrahenten, mit denen er sich gegenseitig hätte pushen können. Die letzten zehn Kilometer lief der Silvesterläufer quasi alleine. “Ab Kilometer 30 wurde ich doch deutlich langsamer und ab Kilometer 35 war es sehr hart”, sagte der Gesamtsieger 2025 des 4regio-Cups. Im Ziel plagte ihn der große Durst: “Der Weg zur Verpflegung war doch länger als gedacht.”

Zum Abschluss der Straßenlaufsaison plant Tobi für den 8. November noch den Start in Griechenland beim Marathon nach Athen – “zum Spaß in gemütlicher Pace”, sagt er, um die 42,195 km auf dem historischen Kurs so richtig zu genießen. Knapp eine Woche später (14.11.) werden beim DEULUX-Lauf in Langsur mehrere seiner Teamkollegen vom Silvesterlauf-Verein über 10 Kilometer antreten, darunter auch Fabian Marondel und Damian Gindorf, die ebenfalls an diesem Wochenende im Einsatz waren: Beim IRT-Läufermeeting in Föhren wurde Fabi über 5 Kilometer starker Dritter in 16:40 Minuten, Mittelstreckler Damian (17:53) belegte Rang sechs.