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Tobias Paszkiet zweimal im Fokus

Kälte und Nässe stehen ihm ins Gesicht geschrieben: Tobias Paszkiet in Luxemburg (Foto: Teusch)

Prominent im Bild zu sehen war Tobias Paszkiet vor wenigen Tagen in Bewegtbildern vom Wings for Life World Run, an diesem Samstag legte der Langstreckler des Vereins Silvesterlauf Trier mit Platz sieben beim Luxemburger Halbmarathon nach. Beim “Wings for life”, der als größtes Running Event der Welt gilt und diesmal an Austragungsorten in 192 Ländern insgesamt 346.527 Teilnehmer zählte, lief Tobias in München die letzten Meter Seite an Seite mit der weltweit drittschnellsten Frau, Imke Salender, der ehemaligen Leichtathletin, populär geworden als Fitnesskönigin.

Die Besonderheit des Wings for Life World Runs liegt darin, dass anders als bei anderen Volksläufen keine vorgegebene Distanz zurückgelegt werden muss. 30 Minuten nach dem Start fährt ein „Catcher Car“-Auto die Strecke ab. Überholte Teilnehmer sind aus dem Rennen, bis nur noch einer, der Sieger, übrig bleibt.

Dieses Wochenende stand die größte Laufveranstaltung der Großregion Saar-Lor-Lux auf dem Programm. “Ich finde, dass der Marathon in Luxemburg immer ein tolles Event mit super Stimmung ist”, kommentierte Tobias seinen Auftritt in der Europa-Metropole. Trotz wolkenbruchartigen Regens mit starken Böen pünktlich zum Start säumten am Samstagabend wieder Zehntausende die Straßen, um die Rekordzahl von insgesamt mehr als 15.000 Läufern in etlichen Wettbewerben bei Temperaturen um zehn Grad anzufeuern.

Nach 72:49 Minuten passierte Paszkiet als Siebter und drittbester Deutscher die Ziellinie auf dem Messe-Gelände auf dem Kirchberg, “soweit zufrieden” äußerte sich der Gesamtsieger des 4regioCups von 2025 anschließend: “Der Boden war ziemlich rutschig und ich hatte auf eine etwas bessere Platzierung gehofft, aber die Beine waren auch noch etwas schwer vom Wings for Life-Lauf .” Kein Wunder: In München hatte Paszkiet am Sonntag offiziell 52,5 Kilometer zurückgelegt, als das “Catcher Car” ihn einholte. Sein Ergebnis bei dem karitativen Laufevent war mehr als respektabel: Platz acht bei den Männern in München und weltweit Platz 63 unter den eingangs erwähnten 346.527 Teilnehmern.