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Samu führt EM-Team an

Für Deutschland: Samuel Fitwi (nach dem Zieleinlauf als Zweiter des Hamburg-Marathons 2026)

Die EM-Qualifikationsnorm hatte Samuel Fitwi beim Hamburg-Marathon in persönlicher Bestzeit von 2:04:45 Stunden deutlich unterboten. Mit dieser Zeit führt der 30-Jährige vom Verein Silvesterlauf auch die deutschen Jahresbestenliste über die klassische 42,195-km-Distanz an. Zwangsläufig wurde er nun auch als Nummer eins für den Marathon bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham nominiert, wo am Schlusstag (16. August) die Entscheidung im Männer-Marathon fällt. Auf dem Weg zum Saisonhöhepunkt liegt für Samu ein Heimrennen: Seine EM-Generalprobe bestreitet der Eifeler am 28. Juni beim HAFEN TRIER-Halbmarathon in seiner sportlichen Heimat.

Mit Samu wurden auch Amanal Petros, der Vize-Weltmeister von Tokio 2025 sowie Richard Ringer, der vor vier Jahren in München den EM-Titel gewann, bei der ersten EM-Nominierungsrunde durch den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) für das Nationalteam benannt. Jedem der “drei Musketiere” wird bei der EM eine Medaillenchance eingeräumt, sofern sie in Topform an den Start gehen können und mit der sehr hügeligen Strecken zurechtkommen. Allerdings ist die europäische Marathon-Spitze zuletzt deutlich stärker und breiter geworden.

In der Team-Wertung (Marathon-Europa-Cup) haben die deutschen “Marathonis” sehr gute Medaillenchancen. Aufgrund der Mannschaftswertung kann jede Nation mit bis zu sechs Athleten an den Start gehen. Der DLV hat das Kontingent ausgeschöpft und schickt drei weitere Läufer ins Rennen: Hendrik Pfeiffer, Simon Boch (beide Düsseldorf Athletics) und Tom Thurley (Munich Athletics), der Mitte April in Abwesenheit der “großen Drei” in Hannover den deutschen Meistertitel gewann und damt die Nachfolge von Samuel Fitwi als nationaler Titelträger antrat.