Countdown: Noch fünf…

Ganze fünf Tage sind es noch bis zum Leichtathletik-Glanzlicht des Jahres in der Läuferstadt Trier: Europameisterin Gesa Krause ist knapp drei Wochen nach dem dritten EM-Titelgewinn ihrer großartigen Karriere die unumstrittene Königin des 25. Volksbank Trier Eifel-Flutlichtmeetings, das ihr Verein Silvesterlauf Trier am Mittwoch, 2. September (Hauptprogramm ab 19 Uhr) im Moselstadion veranstaltet. Das Läufermeeting ist so alt wie der Verein, seit fünf Jahren hat es internationales Format.
Unmittelbar vor der offiziellen Meeting-Eröffnung werden Hindernislauf-Queen Gesa Krause, die EM-Dritte Olivia Gürth und die deutsche 5000-Meter-Meisterin Vanessa Mikitenko für ihre Erfolge im optimal verlaufenen Jahr 2026 vor der hoffentlich gut gefüllten Haupttribüne des Moselstadions geehrt. Das Trio und Marathon-Ass Samuel Fitwi sorgten dafür, dass der Silvesterlauf Trier als erfolgreichster deutscher Verein aus der Leichtathletik-EM in Birmingham hervorging, vor so renommierten Klubs wie Hamburger SV, USC Mainz, VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen.
Die Vorfreude auf das Meeting steigt in der Trierer Sportfamilie, Tickets zum Taschengeld-Preis von 6 Euro (ermäßigt 3 Euro) können am einfachten online erworben werden. Und ab dieser Veröffentlichung gibt es auf dieser Internetseite und in den Sozialen Medien täglich einen Countdown-Beitrag mit einem Überblick über die Starterfelder in den fünf international herausragend besetzten Laufdisziplinen. Begonnen mit dem 1500-Meter-Lauf der Frauen, in dem Gesa Krause 2025 im Feld der Spezialistinnen unter tosendem Applaus zur persönlichen Bestzeit (4:04 Minuten) rannte.
Wie mutig Gesa Krause ist, sieht man nicht nur regelmäßig in ihrer Spezialdisziplin beim Sprung über den Wassergraben, sondern auch auf der Unterdistanz… Das Startfeld ist exquisit, als Favoritinnen gehen die Australierin Georgia Griffith (PB 3:58,25) und die Französin Bérénice Cleyet-Merle ins Rennen. Das richtige Anfangstempo für einen neuen Stadionrekord (Taryn Rawlings / 2025 / 4:03,78) soll die Belgierin Isalie Vandael anschlagen. Hieße, den ersten Kilometer in ziemlich genau 2:40 Minuten vorneweg zu laufen. Die Hatz beginnt bald … fünf Tage noch!
Am Donnerstagabend war Gesa einmal mehr die Schnellste der drei deutschen EM-Finalistinnen. Beim zur Diamond League zählenden legendären Züricher Letzigrund-Meeting wurde sie Sechste in 9:12,27 Minuten vor Lea Meyer (9:13,50) und Olivia Gürth (9:15,07), die hauchdünn über ihrer persönlichen Bestzeit blieb. Auch Olivia wird am kommenden Mittwoch im Trierer Moselstadion an der Startlinie stehen. Über 800 Meter, aber das ist Thema der nächsten Countdown-Folge.
