Amtlich: Trier ist Nr. 1

Statistik lügt nicht: Aus den Leichtathletik-Europameisterchaften in Birmingham ist der SILVESTERLAUF TRIER als erfolgreichster deutscher Verein vor dem Hamburger SV und dem USC Mainz hervorgegangen. Es folgen der VfB Stuttgart, Hannover 96, Eintracht Frankfurt und der SCC Berlin – allesamt namhafte Klubs aus den Großstädten der Republik. Die Nummer 1 aber ist Trier! Die Tabelle (siehe unten) ergibt sich aus den Nationenpunkten, die für Finalplatzierungen unter den Top Acht vergeben werden. Leichtathletik-Traditionsklub Bayer Leverkusen ist auf Rang 19 notiert.
Der rheinland-pfälzische Leichtathletik-Landestrainer Stefan Letzelter stellt zufrieden fest: “Nicht nur für den DLV, sondern vor allem auch für Rheinland-Pfalz war es eine extrem erfolgreiche Europameisterschaft.” Letzelter hebt hervor: “Silvesterlauf Trier steht bundesweit an der Spitze, knapp dahinter der USC Mainz.” Die Fakten bringt er auf folgenden Nenner: “Auf das Konto unserer Sportlerinnen und Sportler gehen anteilig zwei der sechs Titel, 4,33 der 21 Medaillen (20,6% der deutschen Gesamtausbeute) und 31,33 der 196 Nationenpunkte (16%). Nach der Trierer Hindernisläuferin Gesa Krause hatte der Mainzer Speerwerfer Julian Weber am Sonntag im letzten Versuch spektakulär das zweite Gold für Rheinland-Pfalz geholt.
In diesem “wahrhaft historischen Fazit für unseren kleinen Verein” sieht der Silvesterlauf-Spitzensportbeauftragte Berthold Mertes “den Lohn einer jahrelangen Aufbauarbeit, an der unsere Ausnahmeathletin Gesa Krause einen großen Anteil hat”. Seit 2017 startet die inzwischen 34-Jährige für Trier, das Gold der Hindernis-Queen von Bimingham war acht der 16,33 Nationenpunkte für den erst 2002 gegründeten reinen Läuferverein wert. Sechs Zähler steuerte Bronzegewinnerin Olivia Gürth bei, 2,33 Punkte gingen auf das Konto von Samuel Fitwi. Die krumme Zahl ergibt sich daraus, dass für ihn ein Drittel der sieben Punkte für das Team-Silber der Marathonläufer gutgeschrieben wurden. Als Einzel-Neunter mit nur 26 Sekunden Rückstand auf den Bronzeplatz verpasste der 30-Jährige mehr Zählbares für den Trierer Klub. Die 21-jährige Vanessa Mikitenko als Jüngste der vier Trierer EM-Starter lieferte als 14. über 5000 Meter ein gutes Debüt und bewies Punkte-Potenzial für die Zukunft.
Das Kleeblatt des Silvesterlauf-Vereins peilt geschlossen Olympia 2028 in Los Angeles an. Wird dieses Ziel erreicht, würde damit sogar die Präsenz bei den Spielen 2024 in Paris übertroffen, wo Gesa Krause ihr viertes Olympiafinale erreicht, Olivia Gürth nur hauchdünn den Endlauf verpasst und Samuel Fitwi 15. im Marathon geworden war. Einer der Garanten der Trierer Erfolgsgeschichte ist Wolfgang Heinig. “Er hat als Trainer unserer beiden Hindernisläuferinnen über Jahre einen großen Beitrag geleistet”, sagt Mertes: “Ihm gebührt ein großes Dankeschön für seine Treue zum Silvesterlauf-Verein.” Außerdem sei die Aufwärtsentwicklung “undenkbar ohne die Unterstützung unserer vielen treuen Partner mit dem Bekenntnis zur Region”. An der Spitze sind das die Silvesterlauf-Premiumsponsoren LOTTO Rheinland-Pfalz und Hafen Trier.
Beim 25. Volksbank Trier Eifel-Flutlichtmeeting am Mittwoch, 2. September, dürfen sich die Asse des Silvesterlauf-Vereins im Moselstadion vor einer hoffentlich schönen Zuschauerkulisse feiern lassen. So nah wie in Trier kommt man den Stars der Leichtathletik kaum irgendwo anders. Den Auftakt zum Hauptprogramm bildet am 2. September der große Luxtop-Inklusionslauf mt 250 Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Mitmachen kann jeder bis zum Erreichen des Teilnehmerlimits. Anmeldungen für den Luxtop-Inklusionslauf sind – einzeln oder in Gruppen – direkt an Silvesterlauf-Vorstandsmitglied Marc Suhrcke (msuhrcke@silvesterlauf.de) zu richten.
EM-Tabelle der deutschen Vereine
(nach Nationenpunkten)

