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Nur noch ein Tag…

Das Line-up macht Hoffnung auf einen neuen, noch hochkarätigeren Stadionrekord als die 7:40,21 von 2025.

Nur gut 24 Stunden noch, dann wird das internationale Programm mit dem LuxTop-Inklusionslauf im Moselstadion um 19 Uhr eröffnet. Es folgen gut zwei spannende Stunden beim 25. Volksbank Trier Eifel-Flutlichtmeeting. Der 3000-Meter-Lauf (21.10 Uhr) wird zum Giganten-Kampf der Kontinente. Afrika, Asien, Amerika oder Europa – 24 Läufer aus vier Erdteilen wollen die Krone: Der Kenianer Boaz Kiprugut, selbst ein Athlet von internationalem Format, soll das Tempo anreißen. Immer den Meeting- und Stadionrekord im Visier. 2000 Meter soll der Tempomacher vorneweg rennen, dann ist der “Hase” erlegt und die Hatz auf jene hochkarätigen 7:40,21 Minuten eröffnet, mit denen der norwegische Sieger Andreas Halvorsen 2025 den Standort Trier auf der Landkarte der Welt-Leichtathletik markierte, sprich in der Weltbestenliste weit vorne verankerte.

Der Äthiopier Eyob Simegn bezog am Dienstag sein Zimmer im Athletenhotel, dem Holiday Inn Express. Das Moselstadion, nur einmal über die Straße, liegt quasi direkt gegenüber. Der erst 19 Jahre Simegn trifft auf Topläufer aus aller Welt: die starken Norweger um Magnus Tuv Myhre aus dem direkten Umfeld der großen Ingebrigtsen-Familie. Ob nun der EM-Fünfte Myhre, der Japaner Yamaguchi Tomonori oder die starken US-Amerikaner Kasey Knevelbaard und John Reniewicki am Ende den Ton angeben … – es wird auf jeden Fall zur Sache gehen über packende siebeneinhalb Runden ihm altehrwürdigen Moselstadion. Auf Kamil Herzyk sind wir gespannt. Der viermalige polnische Meister belegte letztes Jahr Platz zwei in Trier, eine Hundertstelsekunde hinter dem Meetingrekord laufenden Andreas Halvorsen. Der frühere U20-Weltmeister aus Norwegen ist ebenfalls wieder am Start. Halvorsen erkrankte nach der EM, verlor seine Form, ist aber trotzdem zum insgesamt vierten Mal in Trier, weil er das Flutlichtmeeting liebt. Und sich nicht zu schade ist, über 1500 Meter als Tempomacher mitzuwirken… – aber das ist vielleicht eine andere Rekordgeschichte.

Die deutsche Karte über 3000 Meter spielt Jens Mergenthaler, seines Zeichens Hindernislauf-Studentenweltmeister von 2023. Für ihn geht es, wie für das Gros der 24 registrierten Langstreckler, um das Unterbieten der Acht-Minuten-Marke. Sozusagen ein zweites Rennen im Rennen.

Foto-Finish 2025 über 3000 Meter: Kamil Herzyk (links) und Sieger Andreas Halvorsen