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Vanessas Silber-Debüt für Trier

Freut sich nach ihrem ersten DM-Rennen für den Verein Silvesterlauf Trier über Silber: Vanessa Mikitenko

Vanessa Mikitenko hat bei ihrem DM-Debüt im Trikot des Vereins Silvesterlauf Trier voll überzeugt: Bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Dortmund holte die 20-Jährige am Freitagabend über 3000 Meter die Silbermedaille in 9:03,18 Minuten hinter der siegreichen Nele Weßel (Königsteiner LV/9:01,35) und vor Elena Burkard (LG Nordschwarzwald/9:04,38). “Ich freue mich über die Zeit und die Medaille”, sagte Vanessa: “Aber vor allem darüber, wo ich gerade im Winter stehe. Ich bin jetzt ungefähr auf dem gleichen Stand wie im letzten Jahr im Sommer – das ist ein richtig gutes Zeichen.” Ihre persönliche Freiluft-Bestmarke steht seit Mai 2025 bei 8:58,42 Minuten.

Die Wiesbadenerin Nele Weßel meinte: “Mein Plan heute ist voll aufgegangen. Wir haben es genau so besprochen: gute Position einnehmen, lange mitlaufen und hinten raus attackieren. Dass es dann so aufgeht, ist natürlich mega.” Lange hatte sich Vanessa Mikitenko auf den 15 Hallenrunden direkt hinter Nele Weßel einsortiert – zunächst an vierter Position, stets in Lauerstellung. Zwei Kilometer des Rennens bestritten die Läuferinnen aufgereiht wie an einer Perlenschnur, bevor Elena Burkard, 2018 Siegerin des Trierer Silvesterlaufs, ausscherte und an der bis dahin für das Tempo sorgenden Katja Bäuerle (VfL Sindelfingen) vorbeistürmte – und Nele Weßel und Vanessa Mikitenko mit ihr. Fortan entwickelte sich das Rennen zu einem Dreikampf um die Medaillen. Mit dem Klang der Glocke fiel die Entscheidung: 1.500-Meter-Spezialistin Nele Weßel zündete den Turbo.

Vanessas Trainer Benjamin Stalf ordnete das Rennen der 5000-Meter-U23-Vizeeuropameisterin als “eine Bestätigung für ihre gute Trainingsarbeit in diesem für sie nicht ganz einfachen Winter ein”. Vor allem angesichts der Tatsache, dass die 20-Jährige aktuell gerade ihre Abiturarbeiten schreibt. Aus ihrem großen Ehrgeiz macht die Neu-Triererin kein Geheimnis: “Ich bin am Ende sehr zufrieden, aber ich bin noch jung und weiß, dass noch viel kommt.” Im Höhentrainingslager in Potchefstrom/Südafrika wird sie ab Mitte März an ihrer Sommerform feilen. Und sicherlich auch Zeit ihrer Vorbereitung auf die letzten Abiturprüfungen widmen.