COUNTDOWN
000D 00H 00M 00S

Gesa präsentiert Silvesterlauf-Shirt

Die deutsche Läuferwelt drehte sich an diesem Sonntag rund um Köln: Am Rande der Rennen über die halbe und volle Marathon-Distanz mit insgesamt 22.000 registrierten Teilnehmern trafen sich einige Protagonisten des Vereins Silvesterlauf Trier: Gesa Krause präsentierte zwei Wochen nach ihrem siegreichen 5-km-Comeback beim Edith Lücke-Frauenlauf in Trier mit Silvesterlauf-Renndirektor Berthold Mertes das hochwertige PUMA-Longsleeve-Shirt, das in einer limitierten Auflage im Vorfeld des 34. Bitburger 0,0%-Silvesterlaufs erworben oder bei der Anmeldung für das traditionelle Jahresabschluss-Event in der Trierer Innenstadt mitbestellt werden kann (Preis 28 Euro / mit Hauptmarkt-Silhouette auf der Rückseite 30 Euro). Mehr als 200 Meldungen waren drei Monate vor dem 31. Dezember 2024 bereits registriert. Bei jeweils 700 Aktiven liegt das Teilnehmer-Limit in den Volksläufen, die auf einer 1-km-Runde durch die Trierer Innenstadt führen. Die Distanz der Frauen beträgt traditionell 5 Kilometer, die der Männer 8 Kilometer.

Sportlich betätigte sich Gesa Krause ebenfalls in Köln: Die zweimalige Hindernislauf-Europameisterin stellte sich in den Dienst von Lisa Oed. Die Silvesterläuferin begleitete die 24-Jährige nach deren 14-monatiger Verletzungs-Odyssee mit zwei Muskelfasserissen und einer Stressfraktur im Oberschenkel bei deren Comeback im Halbmarathon. Nach 1:18:40 Stunden ließ Gesa ihrer regelmäßigen Trainingspartnerin beim Zieleinlauf den Vortritt auf Platz drei. Für die Trierer Topathletin war es ein flotter Trainingslauf. “Ich bin im vollen Training und fühle mich gut”, sagte Krause.

Mit einem Lächeln auf den Lippen lief sie im Schatten des Doms über den auf der Zielgeraden ausgelegten roten Teppich (Foto: Norbert Wilhelmi). Und postete an diesem Montag auf Instagram: “Gestern habe ich ganz ungeplant einen Halbmarathon gefinished. Mein Job als Pacemaker von Lisa Oed hat mir jede Menge Spaß gemacht. In 1:18:40 und einem km-Schnitt von 3:41 Minuten liefen wir gemeinsam ins Ziel”, schreibt Gesa und lobt die Atmosphäre in Köln: “Coole Strecke. Geiler Vibe. Und ein super Training noch dazu.” Und weiter: “Heute wird gechillt. Ab morgen geht’s dann wieder richtig los.” Im November und Dezember verbringen Krause und Oed mit der Athletinnengruppe von Coach Wolfgang Heinig einige Wochen im Höhentrainingslager in Kenia, im Januar soll es dann nach Südafrika gehen.

Samuel Fitwi war eine Woche nach seinem grandiosen Marathon-Rennen von Berlin (2:08:28 Stunden/ damit Vierter der ewigen deutschen Bestenliste) ebenfalls in der rheinischen Metropole im Einsatz. Als offizieller Botschafter des Generali Köln Marathons gab der 27-Jährige zahlreiche Interviews. “Drei Tage lang habe ich mal keinen Sport gemacht”, schilderte Samu die unmittelbare Wettkampfnachbereitung nach Berlin: “Mir tut nichts weh und ich habe das Gefühl, dass ich mich sehr schnell erholen werde.” Beim Fachsimpeln mit seinem Berater Jörg Ullmann und Berthold Mertes war der Blick dann auch schon wieder nach vorne gerichtet. Nachdem Fitwi in Berlin läppische 18 Sekunden an der Qualifikationsnorm für die Olympischen Spiele 2024 in Paris gefehlt hatten, drehen sich die Gedankenspiele um einen möglichst baldigen, weiteren Anlauf über die 42,195-km-Distanz: Zur Diskussion stehen der Marathon von Valencia am 3. Dezember diesen Jahres oder alternativ der in Dubai am 7. Januar 2024.

Anekdote am Rande des Treffens in Köln: Ullmann und Mertes hatten während ihrer Aktivenzeit als Vereinskameraden im SV Eintracht-Trier 05 bei den Rheinlandmeisterschaften 1990 über 10.000 Meter zeitgleich in 30:54 Minuten persönliche Bestzeiten erzielt. Verdamp lang her …