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alsecon-Teenläufe: die Talentschau

Die alsecon-Teenläufe sind eine echte Talentschau. Hier beginnen große Geschichten, mitunter starten Karrieren, so wie die von Vanessa Mikitenko: 2019 siegte sie an Silvester in Trier über zwei Kilometer (Foto mit Mutter Irina), wurde 2024 deutsche U20-Meisterin und U20-WM-Fünfte über 3000 Meter. Zu Vanessa später mehr.

Ob schnell oder relaxt, Laufen soll allen Spass machen. Das vermitteln die alsecon-Läufe an die Zwölf- bis 15-Jährigen von Trierer Schulen und Vereinen der Region. Zwei Kilometer, das schafft jede und jeder. Bloß die Motivation fällt im Teenie-Alter mitunter schwer. Umso wichtiger der Anreiz. Damit Mädels und Jungs eine bleibende Erinnerung daran bleibt, kurz vor den Eliterennen von vielen tausend Zuschauern entlang des 1-km-Rundkurses durch die City gefeiert zu werden, haben alsecon, Partner für Alarm & Sicherheitssysteme, und der veranstaltende Verein Silvesterlauf Trier die vielleicht schönsten Medaillen der Silvesterlauf-Geschichte entworfen … – aus Holz am goldenen Band. Christoph Willger, geschäftsführender alsecon-Gesellschafter, und Hans Tilly, Vorstandssprecher des Vereins Silvesterlauf Trier, hielten die schmucken Holzmedaillen anlässlich der Unterzeichnung des Sponsoringvertrages für die kommenden drei Jahre (!) schon mal stolz in Händen (Foto).

Zurück zu Vanessa Mikitenko. „Ich liebe den Lauf in Trier total“, sagt die 19-Jährige, die als Mitglied des Schul-Sport-Clubs Hanau-Rodenbach aktuell an ihrem Abitur bastelt. 2023 rannte sie im Sparkasse Trier-Elitelauf auf Platz elf – ein starkes Debüt im internationalen Frauen-Feld, quasi selbstverständlich war sie die schnellste Jugendliche. Schon 2006 war das erste Foto von Vanessa im Ziel auf dem Hauptmarkt entstanden. Knapp sechs Monate alt, im Arm von Mutter Irina, der deutschen Marathonrekordlerin. Die hatte ein halbes Jahr nach der Geburt von Vanessa ein glänzendes Comeback gefeiert. Ähnlich wie Gesa Krause bei ihrer Wettkampf-Rückkehr 2023 am Silvestertag in Trier. Glückliche junge Mütter.

Hätte es 2007 bereits einen alsecon-Teenlauf gegeben, wahrscheinlich stünde Gesa in der Siegerinnen-Liste. Damals lief sie als 15-Jährige nämlich erstmals in Trier, musste aber schon auf die 5-km-Strecke – mangels eines anderen Angebots für diese Altersklasse. Gesa stieg vorzeitig aus, weil sie überfordert war. Die altersgemäß große Bühne war ihr versagt geblieben.

„Die Einführung des Teenlaufs an Silvester ist sehr im Sinne der Talentförderung“, sagt Marc Pschebizin, einer der erfolgreichsten Ausdauersportler aus der Region und Triathlontrainer. Seine Meinung: „Junge Läuferinnen sollen sich untereinander messen und nicht in Eliterennen verheizt werden.“ Pschebizins Tochter Lilly Förster gilt diesmal als Mitfavoritin im alsecon-Teenlauf, obwohl sie erst 13 Jahre ist. Als Leistungsanreiz hat der Teenlauf-Sponsor Taschengelder für die jeweils drei Erstplatzierten bei Mädchen wie Jungs ausgelobt.

Vanessa Mikitenko, die im Sparkasse Trier-Elitelauf auf die Jagd nach Preisgeld geht (die Top Ten erhalten Prämien), hat ein tolles Jahr 2024 hinter sich. Sie gewann den „R5K“-Titel – als Gesamtsiegerin der bedeutendsten deutschen Nachwuchs-Serie von 5-Kilometer-Straßenläufen („R5K“). Beim Finale am Vortag des Berlin-Marathons passierte Vanessa als Siegerin die Ziellinie vor dem Brandenburger Tor. 15:55,70 Minuten lief sie im Sommer auf der Bahn über 5000 Meter. Über die gleiche Distanz kann sie nun auf der Straße die 16-Minuten-Marke attackieren. Die Erinnerung an ihren Sieg im alsecon-Teenlauf vor fünf Jahren wird sie motivieren. Ganz sicher.